Die Geschichte.
reichen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
zurück. 1823 wurde die damalige „Rheinschanze“ Stapelplatz und mit dem
Recht ausgestattet, Waren zu laden und zu lagern. 20 Jahre später, 1843, erwarb
der bayerische Staat die mittlerweile zum Freihafen erhobene „Rheinschanze“, ein
kleiner, ehemals befestigter Brückenkopf am Rhein. Unter dem neuen Namen
„Ludwigshafen“ gewährte die Rheinschanze dann Raum für anfänglich drei
Handelshäuser.
Im Jahre 1847 wurde der 1824 durch Hochwasser entstandene Kolk, ein
„Wasserloch“, zum „Winterhafen“ ausgebaut. Es folgte von 1847 bis 1918 der
Ausbau des linksrheinischen Ufers über eine Gesamtlänge von 12 km. In dieser Zeit
wurden auch drei neue Hafenbecken angelegt:
• 1893 bis 1898 der Luitpoldhafen
• 1898 bis 1902 der Mundenheimer Altrheinhafen
• 1912 bis 1918 der Kaiserwörthhafen
Der Zweite Weltkrieg brachte nochmals größere Veränderungen mit sich, da der
Hafen zu 90 % zerstört wurde. Zwecks Schaffung von zusätzlichen Hafenflächen
wurde der Winterhafen 1954 bis 1956 verfüllt. Dadurch konnten die Umschlag-,
Lager- und Hallenflächen am Stromhafen erheblich erweitert werden. Der
Neuaufbau der Hafenanlagen nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte dann sukzessive
bis zum Jahre 1969.


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