Rheinkilometer 419-432.

Hafen Ludwigshafen

Landeshafen LUDWIGSHAFEN besteht aus dem:

 

Nordhafen  /  Stromhafen  /  Luitpoldhafen  /  Ölhafen  /  Kaiserwörthhafen

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Ein Binnenhafen für die Region

 

Der Hafen Ludwigshafen, betrieben seit 1960 von den Hafenbetrieben Ludwigshafen am Rhein GmbH, ist mit einem schiffsseitigen Umschlagaufkommen von 7 bis 8 Mio. Tonnen pro Jahr der viert- bzw. fünftgrößte öffentliche Binnenhafen Deutschlands - und der größte des Landes Rheinland-Pfalz. Durch die enge Anbindung von Straße und Schiene an die Wasserstraße Rhein ist der Hafen eine Drehscheibe für den Verkehr in der Rhein-Neckar-Region.

 

Er dient als Umschlagplatz für die in der Region verarbeiteten Rohstoffe und Fertigprodukte, die über den Hafen in die ganze Welt versendet werden.

 

Neben chemischen Erzeugnissen und Düngemittel sind dies vor allem Mineralöl und Mineralölprodukte sowie Steine, Erden und Zement.

 

Nachdem in Jahr 2012 7.778.339 Tonnen schiffsseitig umgeschlagen worden sind, konnte für das Jahr 2013 eine Umschlagssteigerung von 1,8 % auf 7.916.740 Tonnen verzeichnet werden.

Der Hafen selbst besteht aus mehreren Hafenteilen:

 

• Nordhafen,

• oberer und unterer Stromhafen,

• Mundenheimer Altrheinhafen (Ölhafen),

• Luitpoldhafen und

• Kaiserwörthhafen.

 

Neben den 7 bis 8 Mio. t Schiffsgütern werden auf dem ca. 14 km langen Gleisnetz ca. 400.000 t Eisenbahngüter jährlich umgeschlagen. Das hafeneigene Gleisnetz sowie das örtliche Straßennetz mit seiner direkten Verbindung zu den Bundesautobahnen A 6, A 61und A 650 sowie an die Bundesstraßen B 9, B 36, B 37, B38 und B 44 gewährleisten die optimale Anbindung der einzelnen Hafenteile an alle drei Güterverkehrsträger Wasserstraße, Schiene und Straße.

 

 

 

 

Hafen-Chronik

 

1822

Johann Heinrich Scharpff legt in der Rheinschanze, ein ehemals befestigter Brückenkopf am Rhein, einen Landungsplatz an. Ein erster Kran wurde installiert sowie ein Lagerhaus für die ein- und ausgehenden Güter errichtet.

 

1824

Ein Hochwasser verursacht ein Dammbruch und spült dabei einen „Kolk“ heraus. Diese neue Vertiefung wird als Schutzhafen genutzt.

 

1833

Die Rheinschanze wird zum freien Landungsplatz erklärt.

 

1842

Die Rheinschanze wird Freihafen mit einer Hafen- und Zollordnung.

 

1843

erwarb der Bayerische Staat die mittlerweile zum Freihafen erhobene „Rheinschanze“. Mit Ministerialbeschluß vom 25. April 1843 wurde die Rheinschanze in „Ludwigshafen“ umbenannt.

 

1844 bis 1847

wurde der 1824 durch Hochwasser entstandene Kolk, ein „Wasserloch“, zum „Winterhafen“ ausgebaut.

 

1847

Eröffnung der Pfälzischen Ludwigsbahn zwischen Ludwigshafen und Neustadt an der Haardt sowie die Einweihung des Ludwigshafener Bahnhofes in direkter Nachbarschaft des Winterhafens.

 

1867

Indienststellung der Eisenbahnbrücke zwischen Ludwigshafen und Mannheim

 

1868

Inbetriebnahme der Straßenverkehrsbrücke zwischen Ludwigshafen und Mannheim

 

1874 bis 1880

Ausbau des Zollhofhafens - Uferböschung durch eine Kaimauer ersetzt.

 

1893 bis 1898

Bau des Luitpoldhafens; 1250 m lang und 91 m breit

 

1898 bis 1899

Ausbau des Mundenheimer Altrheinarms zum Mundenheimer Altrheinhafen von 900 m Länge und 40 m Breite

 

1911 bis 1915

Verbreiterung des Mundenheimer Altrheinhafens auf 50 bis 100 m sowie des oberen teils zum Benzinhafen

 

1912 bis 1918

Bau des Kaiserwörthhafens mit 1,5 km Stromhafen und mit einem Binnenbecken von 850 m Länge und 90 m Breite

 

1943 - 1945

der Hafen wurde zu 90 % durch Bombardements zerstört

 

1954 bis 1956

Zwecks Schaffung von zusätzlichen Hafenflächen wurde der Winterhafen verfüllt.

 

1960

Gründung der Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH

 

Bis 1969

Der Neuaufbau der Hafenanlagen nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte dann sukzessive

 

1977

Aufgrund des stetig steigenden Umschlags von feuergefährlichen, flüssigen und gasförmigen Massengütern und als direkte Folge eines schweren Brandunfalls im Jahre 1970 wurde in den Folgejahren der Bau eines neuen Hafenbeckens für Gefahrgut, der Nordhafen, erforderlich. Die technischen Fördereinrichtungen und Sicherungsanlagen wurden von der BASF Aktiengesellschaft gebaut und installiert. Der Nordhafen wird von der BASF Aktiengesellschaft betrieben. Die Sicherheitsstandards dieses 1977 fertig gestellten Gefahrguthafens sind auch heute noch führend.

 

1980

Am Stromhafen geht die erste Containerverladebrücke in Betrieb.

 

1989

Der Luitpoldhafen erhält eine Containerverladebrücke.

 

1990

Am Stromhafen folgt die zweite Containerverladebrücke

 

27. September 2001

Die Häfen Ludwigshafen und Mannheim schließen einen Kooperationsvertrag.

 

2002 bis August 2004

Bau des neuen Containerterminals im Kaiserwörthhafen

 

2003 und 2004

wurden jeweils Teile des Luitpoldhafens an eine städtische Wohnungsbaugesellschaft zur weiteren Vermarktung verkauft

 

Oktober 2004

Eröffnung des Containerterminals im Kaiserwörthhafen

 

2007

Verkauf eines Teils des Zollhofs im Stromhafen an die Stadt Ludwigshafen für die Nutzung als Einkaufscenter, Hotel und Eventstätte

 

2010

Die Hafenbetriebe Ludwigshafen feiern ihren 50. Geburtstag.

 

 

Der Hafen Ludwigshafen betreibt ein eigenes Eisenbahnnetz

 

mit insgesamt 14,451 km Länge mit einem Anschluss an das regionale und überregionale Schienennetz über die zuständige Güterverteilstelle: Ludwigshafen am Rhein, Hauptbahnhof.

 

 

 

Veröffentlichung:

 

Gemäß § 10 der Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung (EIBV) werden hiermit die Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen

 

Allgemeiner Teil (NBS-AT)

Besonderer Teil (NBS-BT) und die

Entgeltegrundsätze der Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH

 

veröffentlicht.

 

Zugangsberechtigte können Anträge auf Zugang zur Serviceeinrichtung

schriftlich an die

 

Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH

Zollhofstraße 4

67061 Ludwigshafen

 

richten.

Gewerbeobjekte im Hafen

 

Bei Interesse, nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

 

Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH

Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz GmbH

Zollhofstraße 4

67061 Ludwigshafen

 

Tel.0621- 59 84 0

Fax 0621- 59 84 135

E-Mail:  info@haefen-rlp.de

www.haefen-rlp.de

 

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