Hafen Ludwigshafen

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Seit über 180 Jahren Umschlagplatz für Güter und Waren


Hafen

Ludwigshafen

weltweit für die Region


Ludwigshafen

 

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besteht aus dem:

Nordhafen/Stromhafen/Luitpoldhafen/Ölhafen/Kaiserwörthhafen

Drehscheibe des trimodalen Verkehrs (Wasser, Straße, Schiene)

Der Hafen Ludwigshafen ist mit einem Umschlagaufkommen von 7 bis 8 Mio. Tonnen pro Jahr der viert- bzw. fünftgrößte öffentliche Binnenhafen Deutschlands - und der größte des Landes Rheinland-Pfalz. Durch die enge Anbindung von Straße und Schiene an die Wasserstraße Rhein ist der Hafen eine Drehscheibe für den Verkehr in der Rhein-Neckar-Region. Er dient als Umschlagplatz für die in der Region verarbeiteten Rohstoffe und Fertigprodukte, die über den Hafen in die ganze Welt versendet werden.
Betreiber des Hafens ist die 1960 gegründete Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH. Von Rhein-km 419,77 bis 431,80 , ist der Hafen bedingt als Schutz- und Sicherheitshafen ausgelegt und kann alle Schiffsarten aufnehmen, die den Rhein befahren. Die für den Umschlag insgesamt ausgebaute Uferlänge beträgt über 14 km, das Hafengebiet selbst umfasst eine Fläche von über 127 ha.
Die Infrastruktureinrichtungen wurden im Laufe der Jahre immer wieder den neuen wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen angepasst, sowohl was den Umschlag von Gefahrgütern als auch den Umschlag von Containern betrifft. Der Hafen verfügt über Einrichtungen wie Ufermauern, Hallen, Krane oder Speziallager und seit 2004 über ein modernes trimodales Containerterminal im Kaiserwörthhafen.

 

Seit 180 Jahren Umschlagplatz für Güter und Waren 
Die Ursprünge des Hafens Ludwigshafen reichen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. 1823 wurde die damalige „Rheinschanze“ Stapelplatz und mit dem Recht ausgestattet, Waren zu laden und zu lagern. 20 Jahre später, 1843, erwarb der Bayerische Staat die mittlerweile zum Freihafen erhobene „Rheinschanze“, ein kleiner, ehemals befestigter Brückenkopf am Rhein. Unter dem neuen Namen „Ludwigshafen“ gewährte die Rheinschanze dann Raum für anfänglich drei Handelshäuser.
Im Jahre 1847 wurde der 1824 durch Hochwasser entstandene Kolk, ein „Wasserloch“, zum „Winterhafen“ ausgebaut, es folgte von 1847 bis 1918 der Ausbau des linksrheinischen Ufers über eine Gesamtlänge von 12 km. In dieser Zeit wurden auch drei neue Hafenbecken angelegt:

  • Von 1893 bis 1898 der Luitpoldhafen,

  • von 1898 bis 1902 der Mundenheimer Altrheinhafen und

  • von 1912 bis 1918 der Kaiserwörthhafen.

Der Zweite Weltkrieg brachte nochmals größere Veränderungen mit sich, da der Hafen zu 90 % zerstört wurde. Zwecks Schaffung von zusätzlichen Hafenflächen wurde der Winterhafen 1954 bis 1956 verfüllt. Dadurch konnten die Umschlag-, Lager- und Hallenflächen am Stromhafen erheblich erweitert werden. Der Neuaufbau der Hafenanlagen nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte dann sukzessive bis zum Jahre 1969.

 

Aufgrund des stetig steigenden Umschlags von feuergefährlichen, flüssigen und gasförmigen Massengütern und als direkte Folge eines schweren Brandunfalls im Jahre 1970 wurde in den Folgejahren der Bau eines neuen Hafenbeckens für Gefahrgut, der Nordhafen, erforderlich. Die technischen Fördereinrichtungen und Sicherungsanlagen wurden von der BASF Aktiengesellschaft gebaut und installiert. Der Nordhafen wird von der BASF Aktiengesellschaft betrieben. Die Sicherheitsstandards dieses 1977 fertiggestellten Gefahrguthafens sind auch heute noch führend.
In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden zudem vermehrt die Container als Lade- und Transporteinheit eingesetzt. Die Bedeutung dieses zukunftsweisenden Transportmittels war von den Hafenbetrieben Ludwigshafen schnell erkannt worden und bereits 1980 konnte die erste Containerverladebrücke im Stromhafen in Betrieb genommen werden. 1990 folgte die zweite Containerverladebrücke, die beide zusammen einen 24‑stündigen reibungslosen Containerumschlag gewährleisteten. Der Containerumschlag im Stromhafen wurde durch ein Leercontainerdepot im Luitpoldhafen ergänzt, welches im Jahre 1989 mit einer weiteren Containerverladebrücke ausgestattet wurde.

 

Am 27. September 2001 wurde der Kooperationsvertrag zwischen den beiden Häfen Ludwigshafen und Mannheim unterzeichnet. Damit erfolgte eine Intensivierung der Zusammenarbeit, um den gemeinsamen Standort im Rhein-Neckar-Gebiet zu stärken und besser zu positionieren. Neben regelmäßigem Informationsaustausch und Abstimmungen der Hafenverwaltungen bezüglich Infrastruktur und Marketing wird vor allem auf den Gebieten der Technik, Sicherheit und Öffentlichkeitsarbeit kooperiert.

 

Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung Ludwigshafens wurden 2003/2004 Teile im nördlichen Bereich des Luitpoldhafens an die Stadt verkauft und die betroffenen Hafenfunktionen in den Kaiserwörthhafen verlegt. Ein wichtiger Baustein dieser Verlegung war der Neubau des trimodalen Containerterminals im Kaiserwörthhafen, mit dessen Bauarbeiten im Januar 2003 begonnen und der im August 2004 fertiggestellt wurde.

 

Güterverkehrszentrum Hafen
Der Hafen Ludwigshafen vereint die drei Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße und ist somit wie die meisten Binnenhäfen in Deutschland ein geborenes Güterverkehrszentrum. Der Hafen selbst besteht aus mehreren Hafenteilen:

  • Nordhafen,

  • Stromhafen,

  • Mundenheimer Altrheinhafen (Ölhafen),

  • Luitpoldhafen und

  • Kaiserwörthhafen.

Im Hafen Ludwigshafen werden pro Jahr über 7 Mio. t Schiffsgüter und ca. 400.000 t Eisenbahngüter umgeschlagen. Neben chemischen Erzeugnissen und Düngemittel sind dies vor allem Mineralöl und Mineralprodukte sowie Steine, Erden und Zement. Das hafeneigene Gleisnetz von ca. 14,5 km Länge sowie das örtliche Straßennetz mit seiner direkten Verbindung zu den Bundesautobahnen A 6, A 61und A 650 sowie an die Bundesstraßen B 9, B 36, B 37, B38 und B 44 gewährleistet die optimale Anbindung der einzelnen Hafenteile an alle drei Güterverkehrsträger.

 

 

Die Zukunft des Hafens Ludwigshafen
Mit der Fertigstellung des neuen trimodalen Containerterminals ist ein wichtiger Schritt in die Leistungsfähigkeit und Zukunft des Hafens Ludwigshafens getan worden. Und im Hafen steckt noch zusätzliches Nutzungspotenzial, das mittel- bis langfristig durch weitere Umstrukturierungen sukzessive erschlossen werden soll. Diese erstrecken sich sowohl auf den Luitpoldhafen als auch – in Kooperation bzw. Abstimmung mit der Stadt Ludwigshafen – auf den Zollhof. Aber auch eine intensivere Nutzung der Flächen im Kaiserwörthhafen ist geplant. Brachliegende bzw. ungenutzte Flächen sollen reaktiviert ggf. saniert und für eine zukünftige Nutzung hergerichtet werden. Auch Grundstückszukäufe zur Erweiterung des Hafenareals und Errichtung neuer Umschlag- und Lagerflächen sind angestrebt.

 

Trotz der erforderlichen Umstrukturierung wird das wichtigste Ziel dabei nicht aus den Augen verloren: die Stabilisierung des Umschlags und die Wirtschaftlichkeit des Hafens

 


 

Hafen

Ludwigshafen

Lage

Rheinkilometer 419-432

Straßenanbindung

A 6, 61, A 650, B 9, B 36, B 37, B 38, B 44

Hafengebiet

127 ha

Kailänge

14.000 m

Hafenbahn

14,5 km

Umschlaganlagen

2 Containerverladebrücken 62 t (Haken) 50 t (Spreader)

1 Containerverladebrücke 52 t (Haken) 40 t (Spreader)

12 Krananlagen bis zu 25 t

Spezialumschlaggerät für trockene und flüssige Güter

(Verlade- und Sauganlagen; Flüssig-Verladearme)

Lagerfläche

Feilagerfläche 468.000 m²

überdachte Lagerfläche 73.300 m²

Getreidespeicher 31.000 t
Tanklager 140.000 m³

Umschlagbetreiber

BASF SE                                               www.basf.de

Contargo Ludwigshafen GmbH             www.contargo.net

RTG Rheintanklager GmbH & Co KG   rtg@rtg-lu.de

CEMEX Deutschland AG                      www.cemex.de

Frischbeton                                           www.frischbeton-lu.de

Gebr. Grieshaber GmbH & Co.KG       www.gebr-grieshaber.de

Heidelberger Sand und Kies GmbH     www.heidelberger-sandundkies.de

Logwin Solutions Fulfillment GmbH     www.logwin-logistics.com

Raschig GmbH                                     www.raschig.de

Scherer & Kohl GmbH                          www.scherer-kohl.de

Shell Deutschland Oil GmbH              gtl-ludwigshafen@shell.com

Theo Steil GmbH                                  www.steil.de

BK Giulini GmbH                                  www.bk-giulini.com

Hafenbetriebe Ludwigshafen am Rhein GmbH 

                                               www.hafenbetriebe-ludwigshafen.de

Sonstiges

Schwergutumschlag

 

Schutzhäfen:

Kaiserwörthhafenbecken bei Rhein-km 421,40; Schutzhafen für

 

Tankschiffe:

Ölhafen bei Rhein-km 421,40

 

Liegeplatz für Tankschiffe von Rhein-km 421,60 bis 422,00

 

........weltweit für die Region

 

Luitpoldhafen

Lage:

Rhein-km 419,77 – 431,80

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